Praxis für Logopädie Julia Mann - Julia Mann
     Logopädische Störungsbilder
               bei Erwachsenen:
Wir führen die Diagnostik und Therapie aller logopädischen Störungsbilder durch. Dazu zählen:

1. Neurologische Störungsbilder:
Beispielsweise nach einem Schlaganfall, einem Schädel-Hirn-Trauma (SHT), Hirntumor oder einer Hirnblutung. Darunter fällt auch die Behandlung degenerativer, progredienter neurologischer Störungsbilder wie Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Multi-System-Atrophie (MSA), Multiple Sklerose (MS), Morbus Parkinson, Chorea Huntington und Demenz.

a.) Aphasie (Sprachstörung):
Eine Aphasie kann sich in Wortfindungsstörungen, Störung des auditiven Sprachverständnisses, Störung des Lesesinnverständnisses, in einer Dysgraphie (Schreibstörung), Dyslexie (Lesestörung) und/oder einer Akalkulie (Rechenstörung) äußern. 

b.) Dysarthrophonie (Sprechstörung):
Diese äußert sich in einer müden, schweren, verlangsamten Zunge. Das Sprechen wird langsamer und undeutlicher. Der Betroffene wird von anderen schwerer verstanden.

c.) Dysphagie (Schluckstörung):
Vor allem nach einem akuten Schlaganfall ist oftmals eine Schluckstörung vorhanden. Aber auch Menschen mit Erkrankungen wie MS, ALS, M. Parkinson, Chorea Huntington, Demenz und MSA weisen vermehrt Schluckstörungen auf. Neben der Therapie wird auch über eine künstliche Ernährung (PEG) mit den Ärzten und Angehörigen entschieden und die Patienten werden individuell, je nach Leistungsstand in Essphasen eingetaktet.

d.) Trachealkanülenmanagement:
Menschen mit degenerativen Erkrankungen wie bsp. ALS, Menschen mit sehr starken Schluckstörungen oder komatöse Patienten haben oftmals eine   Trachealkanüle, die für die ausreichende Beatmung sorgt. Auch hier setzt die Logopädie an. Es wird Schlucktraining, Entblockungstraining und Entwöhnungstraining durchgeführt.

e.) Sprechapraxie

f.) zentrale / periphere 
Facialisparese (Gesichtsl
ähmung),
Hypoglossusparese (Zungenlähmung)
und Gaumensegelparese

g.) Hypomimie:
Darunter versteht man ein "Einfrieren der Mimik" oder auch "Maskengesicht" genannt. Die Betroffenen können nur mit Mühe ihre Gefühlslage durch die Mimik äußern. Dies findet man vor allem bei Menschen mit M. Parkinson, Multi-System-Atrophie und Chorea Huntington.


2. Stimmstörung:
Diese wird in funktionelle und organische Stimm-störungen eingeteilt. Neben der Therapie hinaus wird auch ein Training zur Stimmprävention angeboten, was vor allem Sprecherberufen gelegen kommt.
Darüber hinaus findet auch Stimmtraining für laryngektomierte Patienten (kehlkopflose Patienten) statt.

3. CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion):
Hierunter fallen beispielsweise das Knirschen mit den Zähnen und Schmerzen im Kiefer- und/oder Mundbereich.

4. Stottern / Poltern

5. Mehrfach behinderte Menschen:
Auch mehrfach behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene weisen vermehrt logopädische Störungen auf. Unter anderem: eine Schluckstörung, eine Sprach- und Sprechstörung. Ziel hierbei ist die Verbesserung und /oder Erhaltung des individuellen Standes.

6. Fortbildungen:
Neben den Diagnostiken und Therapien ist auch die Schulung von Pflegekräften, Lehrern und Erziehern ein wichtiger Bestandteil der logopädischen Tätigkeit. Daher bieten wir gerne Fortbildungen und Informationsveranstaltungen in Pflege- und Altenheimen (neurologische Störungsbilder) an.

7. Angehörigenarbeit:
Die Angehörigenarbeit stellt einen sehr wichtigen Baustein dar. Denn diese stehen den Patienten am nächsten und verbringen am meisten Zeit mit ihnen. Daher ist die Beratung und die Anleitung der Angehörigen ein wichtiges Anliegen für uns.
 
 
 
 
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